Fördermittel mit Sofortzusage

Klimastiftung Schweiz vereinfacht den Antragprozess für klimafreundliche Projekte

Neuer Antragsprozess: Minimaler Aufwand, hoher Ertrag

Die Klimastiftung Schweiz setzt bei der finanziellen Unterstützung von Energieeffizienzmassnahmen künftig auf eine noch einfachere und effizientere Bearbeitung von Förderanträgen. Mit nur wenigen Mausklicks und minimalem Aufwand können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ihr Gesuch über das Web-Portal www.klimastiftung.ch elektronisch einreichen und erhalten innerhalb weniger Tage per E-Mail einen Bescheid über die entsprechende Fördersumme. «Der neue Antragsprozess ist vollkommen unbürokratisch und sehr leicht verständlich. Statt auf aufwändige Verfahren können die Antragssteller sich dadurch ganz auf Ihr eigentliches Projekt konzentrieren», betont Vincent Eckert, Geschäftsführer der Klimastiftung Schweiz. Unternehmen berechnen ihr Energiesparpotential lediglich mit einem gängigen Excel-Tool und füllen das Formular anschliessend online aus. Für die Hotellerie dürften insbesondere Standardmassnahmen wie der Ersatz von fossilen Brennstoffen durch z.B. eine Holzschnitzelheizung, die Sanierung der Beleuchtungsanlage, der Einbau von Lichtschranken bei Warmhaltebrücken oder der Ersatz des konventionellen Wäschetrockners durch einen solchen mit Wärmepumpe, interessant sein.

Voraussetzungen für Antragsstellung

Einzige Voraussetzungen: Antragsberechtigt sind Schweizer Unternehmen mit bis zu 250 Vollzeitbeschäftigten; dazu gehört die Mehrheit der unabhängigen Schweizer Hotels. Das zur Förderung beantragte klimafreundliche Projekt und entsprechende Investitionen müssen in der Schweiz durchgeführt werden. Anträge mit einem Förderbeitrag von mehr als 20 000 Franken können auf der gleichen Webseite mit der entsprechenden Vorlage erfasst und dann per Post eingereicht werden. Das Fördergeld berechnet sich aus der reduzierten Menge des CO2-Ausstosses (30 Fr/tCO2) oder des eingesparten Stromverbrauchs (10 Fr/MWh). Die standardisierten Energieeffizienzmassnahmen, welche die Klimastiftung über den neuen Antragsprozess fördert, verteilen sich auf die Bereiche Wärmeverteilung, Abdichten, Wärmeerzeugung, Abwärmenutzung, Kühlung, Beleuchtung, Druckluft, Motoren und Apparate. Eckert: «Wir haben den Antragsprozess so schlank wie möglich gestaltet. Jetzt müssen die Unternehmen nur noch zugreifen.»

Über die Klimastiftung

KMU fördern – Klima schützen. Nach diesem Motto unterstützt die Klimastiftung Schweiz Projekte kleiner und mittlerer Unternehmen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die schlanke Struktur der Klimastiftung gewährleistet dabei, dass nur wenige Mittel für die Administration und Bearbeitung von Förderanträgen aufgewendet werden. Die Klimastiftung Schweiz wurde als gemeinnützige, unabhängige Stiftung gegründet. Sie steht unter Bundesaufsicht und steht allen interessierten Firmen offen, die durch einen effizienten und gezielten Einsatz der Rückverteilung der CO2-Lenkungsabgabe den Klimaschutz verstärken wollen.

Seit Januar 2008 verlangt das CO2-Gesetz eine Abgabe auf Brennstoffen. Ein Teil der Abgaben fliesst zurück an die Wirtschaft. Vor allem grosse Dienstleistungsunternehmen erhalten mehr zurück, als sie bezahlt haben. Diese «Netto-Rückvergütung» spenden die Partnerfirmen der Klimastiftung Schweiz für Klimaschutzmassnahmen von KMU.

 

Kontakt

Vincent Eckert
Geschäftsführer Klimastiftung Schweiz
Tel.: +41 43 285 43 49
E-Mail: vincent.eckert@klimastiftung.ch
 

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Flyer «KMU fördern – Klima schützen»248.08 KB
Factsheet «Finanzspritze für Effizienzmassnahmen»674.53 KB